Von Ländle bis Weltspitze!

Von nationalem Breitsport bis hin zur absoluten Weltspitze gab es am vergangenen Wochenende beim CHI Donaueschingen alles zu sehen. Warum sich der neue Termin im August ausgezahlt hat und das Viereck an der Brigach ein absoluter Härtetest ist.

CHI DonaueschingenZugegebenermaßen, das CHI Donaueschingen wartet nicht unbedingt mit dem schönsten Dressurviereck auf. Wenig Platz, viele weiße Zelte und jede Menge Unruhe im Hintergrund – nicht gerade ein Fotografentraum. Und dennoch hat das Turnier einen ganz besonderen Charme. Von der Führzügelklasse über Prüfungen für Nachwuchsreiter bis hin zum absoluten Spitzensport ist hier alles vertreten und das spiegelt sich auch im Publikum wieder.

In diesem Jahr fand das Turnier erstmals Mitte August anstatt Ende September statt. Das machte sich nicht nur in deutlichen angenehmeren Temperaturen und dem regen Zuschaueraufkommen bemerkbar (ich erinnere mich an Jahre in denen ich mit Handschuhen und Winterjacke am Viereck stand), sondern vor allem in einem deutlich besseren Starterfeld. Die besondere Situation, dass der halbe Championatskader seine Spitzenpferde noch einmal an den Start bringt wird sicher nicht jedes Jahr eintreten, aber generell ist der Termin im Turnierkalender deutlich attraktiver.

Das Viereck an der Brigach ist und bleibt außerdem ein absoluter Härtetest für Pferd und Reiter. Es gibt kaum ein Viereck an dem die Zuschauer näher am Viereck stehen und kaum ein Viereck um das so ein Trubel herrscht. Das wurde nicht nur Weltklassereitern wie Sönke Rothenberger zum Verhängnis. Dass selbiger den hochsensiblen Cosmo am nächsten Tag mit absoluter Souveränität durchs Viereck steuern konnte zeigt – Härtetest bestanden!

Meine Eindrücke aus Donaueschingen gibt es wie immer in den Galerien unten.

Nächste Woche schon steht das nächste Highlight an – die Bundeschampionate in Warendorf! 5 Tage Warendorf = 5 Tage volles Programm. Ich freu mich drauf!