About

Steckbrief

Sina Schaeper ProfilbildName: Sina Schäper
Geburtstag: 18. November 1990
Wohnort: München/Oberstdorf
Hauptberuf: Event Assistant bei der Bildungsinitiative einer weltweit tätigen Unternehmensberatung           
Hobbys: Sport in allen Varianten (Laufen, Schwimmen, Yoga, Wandern, Langlaufen – alles was man draußen machen kann), Reisen und Kochen
Meine Stärken: Mein Ehrgeiz, mein Auge fürs Detail und mein persönliches Archiv im Kopf
Meine Schwächen: Ich bin furchtbar ungeduldig und kann schwer mal Nichts tun.
Darauf kann ich nicht verzichten: Meinen Kalender (ohne ihn bin ich aufgeschmissen), meinen Laptop (mein zweites Gehirn) und guten Kuchen (was wäre das Leben ohne Kuchen?)
Lieblingsorte: Wenn ich nicht gerade unterwegs bin, liebe ich es in meiner Wahlheimat München einen guten Kaffee zu genießen oder in meiner zweiten Heimat Oberstdorf die Berge hoch und runter zu klettern – nirgendwo sonst bekommt man so gut den Kopf frei.
Lieblingsturnier: Wiesbaden (der schönen Kulisse wegen) und Warendorf (weil hier immer die besten der Besten zusammen kommen)

 

Biographie

Das Glück der Erde…

Ich weiß nicht mehr, wann ich das erste Mal auf dem Rücken eines Pferdes gesessen habe – aber es war früh! Ein Fjordpferd namens Mona ebnete mir den Weg in den Reitsport. Fragt man meine Mutter woher meine Liebe zu den Pferden kommt, würde sie sagen, es liegt wohl in den Genen. Meine Familie stammt auf Ostwestfalen – zwischen Münster und Bielefeld – mitten aus dem Herzen der deutschen Reitpferdezucht. Und so saß auch meine Mutter schon früh im Sattel – eine Liebe, die sie mir wohl vererbt hat. Meine ersten reiterlichen Erfahrungen machte ich auf Islandpferden, irgendwann auf Großpferden. Seitdem habe ich unzählige Stunden im Sattel verbracht und wollte – typisch Mädchen – immer Dressurreiterin werden. Daraus ist bekanntermaßen nichts geworden, aber dennoch, die Pferde haben mein Leben geprägt und Sie tun es immer noch, wenngleich auch auf andere Weise.

Früh übt sich…

2006 hielt ich meine erste eigene Kamera in den Händen – ich wollte doch so gerne mal ein paar schöne Bilder auf Reitturnieren machen. Das war der Beginn einer Leidenschaft, die mich seither nicht mehr loslassen sollte. Stundenlang habe ich mir damals auf ländlichen Wald- und Wiesenturnieren die Beine in den Bauch gestanden, bin mitten in der Nacht aufgestanden, um mit Bus und Bahn in die Wallachei zu fahren. Im Nachhinein waren es wohl genau diese Stunden, die mein Auge und mein Gefühl für den richtigen Moment und für das richtige Motiv geprägt haben. 2007 dann das erste große Championat – die Europameisterschaft der Springreiter in Mannheim. Ja, damals war ich auch im Springreiten aktiv. Schnell jedoch kristallisierte sich das Dressurreiten als Schwerpunkt heraus – es war für mich einfach die größere Herausforderung und Herausforderungen mochte ich schon immer. Es folgten Jahre des Lernens, eine neue Kamera und neue Bekanntschaften. Mit dem Beginn meines Studiums 2010 musste ich die aktive Reiterei vorerst aufgeben – seither habe ich nicht mehr im Sattel eines Pferdes gesessen. Die Liebe zu den Pferden und zum Reitsport ist jedoch geblieben und so habe ich mein fotografisches Hobby zunehmend auf professionellere Beine gestellt.

Vom Hobby zu Aufgabe oder der Kampf mit dem 24Std.-Tag…

Mittlerweile ist die Fotografie viel mehr für mich als nur ein Hobby und hat sich zu einem zweiten Standbein neben meinem Hauptberuf entwickelt. Ich betreibe die Fotografie neben meinem Vollzeitjob, der mich ebenso beständig herausfordert und mir ebenso wichtig ist wie die Fotografie. Ich werde oft gefragt ob ich mir nicht vorstellen könne hauptberuflich zu fotografieren. Aber die Antwort lautet ganz klar nein. Mir ist und war es immer wichtig einen Ausgleich zu haben und so herausfordernd es auch sein mag Beruf und Zweitberuf unter einen Hut zu bekommen, so wichtig ist es mir auch es zu meistern. Beide fordern mich auf ganz unterschiedliche Weise heraus und ich glaube es ist genau diese Mischung, die ich so sehr mag. Beide fordern jedoch vor allem auch eines von mir – Reisebereitschaft. Und so lebe ich in manchen Zeiten des Jahres mehr im Hotel als in meinen eigenen vier Wänden. Warum ich mir diesen Stress antue? Naja, ich liebe was ich tue und das Aufgeben auch nur eines Bestandteiles ist keine Option.

„Mache sichtbar, was vielleicht ohne dich nie wahrgenommen worden wäre“…

Mein Ziel ist und war es immer die Schönheit, die Eleganz und Anmut unseres Sports in Bildern festzuhalten und das gerne auch mal aus ungewöhnlichen Perspektiven. Momente in Bildern festzuhalten, die ohne mich vielleicht gar niemand bemerkt hätte, das war schon immer das, was mich gereizt hat. Und nichts desto trotz sind es auch die klassischen Bildformate, die einen immer wieder herausfordern, aus jedem Ritt, aus jedem Reiter und jedem Pferd etwas Besonderes zu machen. Auf meinem Weg zur eigenen Handschrift haben mich viele Menschen geprägt – vor allem aber Jan Reumann, der die Gabe besitzt, verschiedene Standpunkte und Blickwinkel aufzuzeigen und einen dennoch herausfordert seinen eigenen Weg zu gehen. Lieber Jan – vielen Dank für all das, was ich von dir Lernen durfte und immer noch Lerne.

Ziele für die Zukunft…

Der Dressursport ist ein Sport mit Höhen und Tiefen, mit guten und weniger guten Pferden und Reitern, mit schönen und weniger schönen Momenten – aber er ist und bleibt ein wunderbarer und spannender Sport. Als Fotograf bin ich stets auf der Suche nach dem perfekten Bild. Ein perfektes Bild, mit perfektem Licht, perfekten Farben, perfekter Schärfe und einem perfekten Motiv. Am Ende des Tages ist es diese Suche nach dem perfekten Bild die uns antreibt – aber es ist auch eine Suche, die wahrscheinlich nie enden wird – denn was ist schon das perfekte Bild? In diesem Sinne freue ich mich darauf all das, was unseren Sport so wunderbar macht, auch in Zukunft in Bildern festhalten zu können und hoffe, dass meine Bilder auch weiterhin Gefallen finden – dem einen mehr, dem anderen vielleicht auch weniger.